Bis irgendwann nur noch der Kopf reitet…

Es ist meiner Einschätzung nach eines der größten Sprungbretter und gleichzeitig eine der größten Gefahren für einen Reiter: Das Fachwissen. Der ein oder andere Leser mag nun vielleicht den Kopf schütteln und sagen: „Wie kommt die denn darauf? Es ist doch allemal besser, Ahnung von dem zu haben, was man tut, als aus lauter Unwissenheit einen Fehler nach dem anderen zu machen!“ Dem gebe ich Recht. Wissenslücken limitieren uns in unserer Arbeit mit Pferden und damit in der Arbeit mit uns selbst. Und trotzdem: Sollten wir nicht in gewisser Weise davor auf der Hut sein, uns irgendwann rein aus Wissendurst mit den Finessen der Pferdeausbildung zu beschäftigen? Sollten wir nicht penibel Acht darauf geben, dass wir das ungezwungene Zusammensein mit dem Tier zu jeder Zeit als höchste Priorität erachten? Mehr lesen