Mit Mut und Vertrauen Grenzen überwinden

 

Ich will ehrlich sein. Bezogen auf die große Masse an Reitern gab es, seitdem ich mich entsinnen kann, nur wenige Pferd-Mensch-Verbindungen, die mich tatsächlich berührten. Es gab noch weniger, deren Arbeit mich so inspirierte, dass ich gewillt war, alte Muster in meiner Arbeit zu brechen und mich auf neue Wege zu trauen. Die von ihnen ausgelöste Inspiration in meinen Gedanken war größer und brachte mich dazu, für mich und meine Arbeit mit Pferden einem neuen Ideal nachzustreben. Mehr lesen

Aller Anfang ist leicht

Am 31. Januar 2015 eröffnete das EQUInstitut in Kiel. Wir durften rund 150 interessierte Gäste willkommen heißen und mit ihnen einen gelungenen Abend in wunderschöner Atmosphäre verleben. Wir bedanken uns bei unseren Pferden für die tolle Mitarbeit und bei unseren Gästen für das rege Interesse an unserer Arbeit. Marie-Christine Cammas und ich freuen uns von Herzen darüber, dass für es für viele Gäste nicht bei einem Besuch bleiben wird. Am 11. April 2015 beginnt unsere Seminarreihe mit dem Thema „Der Ausbildungsleitfaden“. Dieser erste Termin ist bereits ausgebucht. Für die darauffolgenden EQUIlloquien sind noch Restplätze vorhanden. Für jedes Seminar führen wir eine Warteliste, auf die man sich, für den Fall, dass jemand abspringt, gerne setzen lassen kann. Anmeldungen sind zu richten an: info@equinspiration.com (siehe Kontakt).

 

Das EQUInstitut Kiel – Gemeinsam für die Pferde

Jeder Mensch tickt anders. Jeder Mensch fühlt anders. Jeder Mensch lernt anders. Ob auditiv, visuell, kommunikativ oder motorisch – die Kenntnis über unseren Lerntyp ist für einen Lernerfolg von immenser Bedeutung. Es ist mehr als die Abwechslung von Theorie und Praxis, die uns zu guten Reitern macht. Bewusstes voneinander Lernen und miteinander Sprechen nimmt einen großen Einfluss auf unseren Lernprozess. Der konstruktive Austausch von Erfahrungen, Eindrücken und Gefühlen trägt in wesentlicher Weise zur Bildung einer eigenen unabhängigen Meinung bei. Mehr lesen

Hallo, ich bin der Neue!

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Ein Jeder kennt es. Dieses unbehagliche Gefühl, wenn man einer neuen Gruppe verschworener Menschen gegenüber steht mit dem Wunsch, irgendwann dazu zu gehören. Ob als Kind nach dem Umzug in eine neue Stadt, als Erwachsener an einem neuen Arbeitsplatz oder im Freundeskreis des neuen Partners. Dieses unangenehme Gefühl multipliziert sich umso mehr, wenn man den Platz eines anderen einnimmt, der die Position aus welchen Gründen auch immer verließ. Mehr lesen

Der Tag X – Abschied vom eigenen Pferd

„Bitte melden“ hieß es in der SMS von Marius. Schlagartig wusste ich, worum es ging. Ich wählte seine Nummer, um mich nach Fionas Zustand zu erkundigen. „Sie liegt wieder. Es sieht nicht so aus, als würde sie es diesmal schaffen.“ Der Tierarzt war bereits gerufen und untersuchte meine 37-Jahre alte Stute umsichtig. Währenddessen eilte ich ins Büro des Geschäftsführers und bat darum, nach Hause fahren zu dürfen. Ich musste ihm versprechen, vorsichtig zu fahren und die Nerven zu behalten. Ein paar Minuten später saß ich im Auto. Die Strecke nach Hause kam mir länger vor als sonst. Langsam fahrende Baufahrzeuge stellten meine Geduld auf eine harte Probe. Mit meinen Gedanken war ich nur bei Fiona und hoffte inständig, sie möge auf mich warten. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie sterben würde, ohne dass ich mich von ihr verabschieden könnte. Mehr lesen

Bis irgendwann nur noch der Kopf reitet…

Es ist meiner Einschätzung nach eines der größten Sprungbretter und gleichzeitig eine der größten Gefahren für einen Reiter: Das Fachwissen. Der ein oder andere Leser mag nun vielleicht den Kopf schütteln und sagen: „Wie kommt die denn darauf? Es ist doch allemal besser, Ahnung von dem zu haben, was man tut, als aus lauter Unwissenheit einen Fehler nach dem anderen zu machen!“ Dem gebe ich Recht. Wissenslücken limitieren uns in unserer Arbeit mit Pferden und damit in der Arbeit mit uns selbst. Und trotzdem: Sollten wir nicht in gewisser Weise davor auf der Hut sein, uns irgendwann rein aus Wissendurst mit den Finessen der Pferdeausbildung zu beschäftigen? Sollten wir nicht penibel Acht darauf geben, dass wir das ungezwungene Zusammensein mit dem Tier zu jeder Zeit als höchste Priorität erachten? Mehr lesen

Dein Pferd ist deine Chance

Es spielt oft keine Rolle, ob wir das eigene Pferd seit 14 Jahren oder seit 14 Tagen besitzen. So oder so entstehen Situationen, in denen das geliebte Tier uns an unsere Grenzen bringt. So bemüht wir auch sein mögen, unsere Launen im Griff zu halten – Manchmal bringt die Zusammenarbeit mit Pferden Seiten an uns zum Vorschein, die wir am liebsten sicher in unserer persönlichen, inneren Dunkelkammer eingesperrt gelassen hätten. Mehr lesen

Einem geliehenen Gaul schaut man nicht ins Maul

Brydee, Lehrpferd der Schule für Reitkunst, mit ihrem Besitzer und Ausbilder Marius Schneider vom Reitzentrum Gestüt Moorhof in Lüdinghausen

Einem geliehenen Gaul schaut man ins Herz. Sei es im Urlaub beim Strandausritt, beim Unterricht auf einem Lehrpferd oder im täglichen Umgang mit der Reitbeteiligung – oft greifen wir auf Pferde zu, die nicht unser Eigentum sind. Pferde, die neben uns als Reiter noch mit anderen Menschen arbeiten und zu denen wir keine solch enge Bindung haben, wie jene anderen Menschen sie haben. Pferde, für die es einen Unterschied macht, ob wir uns zwischendurch einmal mit ihnen beschäftigen oder der feste Besitzer seinen Bezug zum Tier durch täglichen Kontakt festigt. Daher stellen sich bei der Arbeit mit Leihpferden einige Fragen: Mehr lesen

Expect perfect!

Jeder von uns hat etwas, dass ihn antreibt. Für den einen mag es der Wunsch nach materiellem Reichtum sein, für den anderen der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander. Für wieder andere ist es der Wunsch nach beruflichem Erfolg oder der Wunsch nach Gesundheit und Geborgenheit. Welcher Beweggrund es auch ist, fest steht, dass wir ihn wahrnehmen und verfolgen sollten. Mehr lesen

Wenn der Mut schwindet…

Angst im Umgang mit Pferden oder beim Reiten ist ein ergiebiges Thema. Angst, dieser unangenehme Begleiter, meldet sich auf unterschiedlichste Art und Weise bei einem jeden Reiter zu Wort. Ungefragt hockt er auf unserer Schulter oder als fiese, leise Stimme in unserem Kopf, als dumpfes Gefühl in unserem Bauch oder als nervöses Zittern in unseren Knien. Kurz gesagt: Angst führt zu extremen physischen Sinneswahrnehmungen. Und ja, das ist normal. Mehr lesen