Die Reitkunst als Instrument der Selbstentwicklung

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Was wir heute in der Reitkunst vorfinden, kommt uns manchmal spärlich vor. Wir graben in den Quellen, die uns aus der Vergangenheit blieben, um ein winziges Detail zu finden, das uns in der Arbeit mit unseren Pferden unterstützen könnte. Dabei haben wir allein durch das Engagement aller Reiter zu allen Zeiten bereits einen riesigen Schatz vor der Nase liegen.  Wir müssen heutzutage nicht tausende Kilometer zu renommierten Reitkunstakademien reisen, um den Schatz zu Gesicht zu bekommen. Wenn wir die Augen aufmachen, haben wir die Reitkunst in allen Facetten direkt vor der Nase. Wir können großartigen Seminaren in unserer Nähe beiwohnen, unseren Computer anschmeißen, online step by step lernen und spätestens, wenn wir es am eigenen Pferd erproben, bekommen wir direktes Feedback von unserem Vierbeiner. Die Voraussetzungen sind also bestens. Mehr lesen

Führen und führen lassen – Was uns der Tanz über die Reiterei lehrt

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Ebenso wie die Reitkunst hat auch die Tanzkunst tausende Gesichter.  Spannenderweise gibt es einige grundlegende Erkenntnisse, die wir Menschen beim Tanzen gewinnen und auf das Reiten übertragen können. Schließlich befasst sich beides mit der harmonischen Interaktionen zweier Wesen in Bewegung. In beiden Fällen geht es um körperliche sowie geistige Verbundenheit, um gemeinsam den Moment zu genießen. Ein Tanz, der dies im Speziellen auslebt ist Kizomba! Dieser Paartanz hat seine Wurzeln in Angola, auf den Kapverdischen Inseln und wurde ebenfalls durch die portugiesische Kultur geprägt. Die traditionelle Kizomba-Musik ist gleichermaßen beschwingt wie sinnlich, eben ähnlich wie ein guter Ritt. Mehr lesen

Freiräume für alle

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Jeder kennt es: Ein Pferd, was uns bei Berührungen ausweicht, so tut, als würde es sie gar nicht wahrnehmen, oder im Zweifelsfall gerne auch um sich schnappt. Es wird mit dem Kopf oder dem Schweif geschlagen, um zu zeigen: „Lass‘ mich bitte in Ruhe.“ Ganz anders als bei zugewandten Pferden, wird hier die Interaktion von Seiten des Pferdes geblockt. Ich nenne sie die „Keep-distance-horses“ – diejenigen, die schlicht und ergreifend noch nicht so weit sind, die Nähe zu uns ohne internen Stress ertragen zu können. Meine Empfehlung, sich bei solchen Fällen ein wenig zurückzuziehen, wurzelt nicht darin, die Lage für den Menschen, den „Berührer“, sicherer zu machen, sondern darin, die Lage für den „Zu-Berührenden“ zu entspannen. Wer sich selbst und seine Wünsche zurücknehmen kann, ermöglicht es anderen, ihre Wünsche zu zeigen. Mehr lesen

Skeptiker oder Ausprobierer – Wen lässt du handeln?

 

 

 

Nicht selten nehmen Menschen eine Trainerstunde nach der anderen, lesen sich schlau, investieren Zeit und Geld in Fortbildung, erkennen aber nicht, dass der entscheidende Schlüssel zum Weiterkommen das persönliche Wachstum ist. Entwicklung als solches, wenn auch an sich von den Meisten erwünscht, gibt es nicht ohne Veränderung. Beides geht miteinander Hand in Hand. Wer Angst vor Veränderung hat, steht ihr und damit auch seiner Entwicklung im Weg. Mehr lesen

Von der reinen Absicht, Gutes zu tun

Worin sich die Mitglieder der Pferdewelt heutzutage unterscheiden, ist manchmal schwer zu erfassen. Schließlich schreiben viele Ausbilder auf ihren Flyer, dass sie fein kommunizieren. Viele Therapeuten werben mit ganzheitlicher Betreuung des Pferdes. Viele Stallbetreiber versprechen artgerechte Haltung. Manchmal verliert sich der ganz normale Pferdebesitzer in der Vielfalt des Angebots, lässt das Pferd von Stall zu Stall wechseln, von verschiedensten Tierheilpraktikern, Hufpflegern oder Physiotherapeuten behandeln und hüpft von Trainer zu Trainer. Auf den wirklich grünen Zweig kommt er meist erst, wenn er an dem Ort und bei den Dienstleistern angekommen ist, die dem Pferd und dem Menschen gegenüber eine ganz reine Absicht verfolgen: Ihnen Gutes zu tun. Mehr lesen

Für immer festgehalten – Pferdeskulpturen aus Keramik

    

Sie ist durch und durch Pferdefrau und das seit Jahrzehnten: Andrea Harrje lebt mit ihrer Familie und ihren Tieren im idyllischen Laboe an der Ostseeküste bei Kiel. Wenn die eigenen Pferde bestmöglich versorgt sind, widmet sie sich der Kunst – genauer gesagt, dem Erschaffen von Pferdeskulpturen. Wie es dazu kam, was es dazu braucht und was ihre IRDENpferde besonders macht, verrät sie im Interview mit EQUInspiration. Mehr lesen

Das ausgebrannte Pferd

Caramello

 

Vor ungefähr fünf Jahren fragte unsere Dozentin Dr. Inga Wolframm meine Kommilitoninnen und mich in einer Vorlesung zur Evolution und Ethologie des Pferdes: „Warum ist ein Pferd vergleichsweise leicht zu domestizieren?“ Wir überlegten und sammelten einige Argumente, aber so ganz zufrieden war Inga noch nicht. Dann fiel mir ein, dass ich vor längerer Zeit ein paar passende Zeilen gelesen hatte und meldete mich mit den Worten:“ Ich glaube, Pferde haben eine gewisse Neugier.“ Inga fragte darauf hin, welches Buch ich gelesen hatte und ich meinte mich zu erinnern, dass Monty Roberts darüber geschrieben hatte. Neugier, einer der entscheidenden Knackpunkte und dadurch also ein hohes Gut – doch was tun, wenn sie nicht mehr präsent ist? Mehr lesen

Die unbändige Kraft der Lebensfreude

Unter uns gibt es viele, für die Stillstand schwer zu ertragen ist. Getrieben von Fleiß, Neugierde und vielleicht auch Ehrgeiz, muss in ihren Leben kontinuierlich ein Schritt vor den anderen gesetzt werden. Im Idealfall werden Umwege dabei ausgespart und Effizienz wird sowieso ganz großgeschrieben. Mir geht es um ehrlich zu sein oft nicht anders. Der innere Drive kann Gold wert sein, denn er spornt uns zu Leistungen an, an denen andere Menschen von vorneherein gar kein Interesse zeigen. Er lässt uns fokussiert, diszipliniert und stark werden. Wir ziehen durch, auch wenn wir über Hürden laufen. Wir arbeiten lösungsorientiert und verschwenden keine Zeit. Mehr lesen

Kleine Ideen ganz groß: Die „Biostickies“ auf dem Vormarsch

  Biostickies (48 von 50)

Selbstständig in der Pferdebranche zu sein, ist manchmal gar nicht so einfach. Zu allererst braucht es dazu eine ziemlich gute Geschäftsidee. Ideen, die Lücken ausfüllen oder Probleme lösen, sind meist am kraftvollsten. So auch die Idee von Danijela Stiehlow und Stefan Fischer aus Reutlingen in Baden-Württemberg: Ihre „Biostickies“ sind die gesunde Alternative zu herkömmlichen Pferdeleckerlies. Wer ganzheitlich mit Pferden arbeitet, ist schließlich auch an gutem Belohnungsfutter interessiert. Im Interview mit EQUInspiration plaudern die beiden Jungunternehmer über ihr Projekt. Mehr lesen

Von der Angst, loszulassen

 

Vielleicht ist dies einer dieser Texte, die man immer mal wieder liest und dabei das Gelesene jedes Mal auf eine neue Art und Weise versteht. Loslassen, freigeben, verändern – jeder der Begriffe beschreibt etwas sehr Persönliches. Ein jeder Leser wird sich wahrscheinlich anders darin wiederfinden. Wenn man Abschied nimmt von etwas oder jemandem, dann fühlt es sich manchmal an, als nähme man auch Abschied von einem Stück seines Selbst. Schließlich verband einander eine Zeit lang etwas Einzigartiges. Es bestand eine Verbindung, wie sie nur zwischen diesen beiden Wesen oder diesen beiden Menschen bestehen konnte, aufrechterhalten durch beiderseitige Motivation dazu. Ansonsten wäre sie, die feine Verbindung, schon eher verschwunden. Es entstanden Empfindungen, wie sie nur zwischen jenen beiden Partnern hätten entstehen können. Es wurden durch den Gegenüber Facetten aneinander ans Licht gebracht, von denen man gar nicht wusste, dass man sie besaß. Mehr lesen