Freiräume für alle

Equinspiration

 

Jeder kennt es: Ein Pferd, was uns bei Berührungen ausweicht, so tut, als würde es sie gar nicht wahrnehmen, oder im Zweifelsfall gerne auch um sich schnappt. Es wird mit dem Kopf oder dem Schweif geschlagen, um zu zeigen: „Lass‘ mich bitte in Ruhe.“ Ganz anders als bei zugewandten Pferden, wird hier die Interaktion von Seiten des Pferdes geblockt. Ich nenne sie die „Keep-distance-horses“ – diejenigen, die schlicht und ergreifend noch nicht so weit sind, die Nähe zu uns ohne internen Stress ertragen zu können. Meine Empfehlung, sich bei solchen Fällen ein wenig zurückzuziehen, wurzelt nicht darin, die Lage für den Menschen, den „Berührer“, sicherer zu machen, sondern darin, die Lage für den „Zu-Berührenden“ zu entspannen. Wer sich selbst und seine Wünsche zurücknehmen kann, ermöglicht es anderen, ihre Wünsche zu zeigen. Mehr lesen