Bis irgendwann nur noch der Kopf reitet…

Es ist meiner Einschätzung nach eines der größten Sprungbretter und gleichzeitig eine der größten Gefahren für einen Reiter: Das Fachwissen. Der ein oder andere Leser mag nun vielleicht den Kopf schütteln und sagen: „Wie kommt die denn darauf? Es ist doch allemal besser, Ahnung von dem zu haben, was man tut, als aus lauter Unwissenheit einen Fehler nach dem anderen zu machen!“ Dem gebe ich Recht. Wissenslücken limitieren uns in unserer Arbeit mit Pferden und damit in der Arbeit mit uns selbst. Und trotzdem: Sollten wir nicht in gewisser Weise davor auf der Hut sein, uns irgendwann rein aus Wissendurst mit den Finessen der Pferdeausbildung zu beschäftigen? Sollten wir nicht penibel Acht darauf geben, dass wir das ungezwungene Zusammensein mit dem Tier zu jeder Zeit als höchste Priorität erachten? Mehr lesen

Dein Pferd ist deine Chance

Es spielt oft keine Rolle, ob wir das eigene Pferd seit 14 Jahren oder seit 14 Tagen besitzen. So oder so entstehen Situationen, in denen das geliebte Tier uns an unsere Grenzen bringt. So bemüht wir auch sein mögen, unsere Launen im Griff zu halten – Manchmal bringt die Zusammenarbeit mit Pferden Seiten an uns zum Vorschein, die wir am liebsten sicher in unserer persönlichen, inneren Dunkelkammer eingesperrt gelassen hätten. Mehr lesen

Einem geliehenen Gaul schaut man nicht ins Maul

Brydee, Lehrpferd der Schule für Reitkunst, mit ihrem Besitzer und Ausbilder Marius Schneider vom Reitzentrum Gestüt Moorhof in Lüdinghausen

Einem geliehenen Gaul schaut man ins Herz. Sei es im Urlaub beim Strandausritt, beim Unterricht auf einem Lehrpferd oder im täglichen Umgang mit der Reitbeteiligung – oft greifen wir auf Pferde zu, die nicht unser Eigentum sind. Pferde, die neben uns als Reiter noch mit anderen Menschen arbeiten und zu denen wir keine solch enge Bindung haben, wie jene anderen Menschen sie haben. Pferde, für die es einen Unterschied macht, ob wir uns zwischendurch einmal mit ihnen beschäftigen oder der feste Besitzer seinen Bezug zum Tier durch täglichen Kontakt festigt. Daher stellen sich bei der Arbeit mit Leihpferden einige Fragen: Mehr lesen

Expect perfect!

Jeder von uns hat etwas, dass ihn antreibt. Für den einen mag es der Wunsch nach materiellem Reichtum sein, für den anderen der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander. Für wieder andere ist es der Wunsch nach beruflichem Erfolg oder der Wunsch nach Gesundheit und Geborgenheit. Welcher Beweggrund es auch ist, fest steht, dass wir ihn wahrnehmen und verfolgen sollten. Mehr lesen

Wenn der Mut schwindet…

Angst im Umgang mit Pferden oder beim Reiten ist ein ergiebiges Thema. Angst, dieser unangenehme Begleiter, meldet sich auf unterschiedlichste Art und Weise bei einem jeden Reiter zu Wort. Ungefragt hockt er auf unserer Schulter oder als fiese, leise Stimme in unserem Kopf, als dumpfes Gefühl in unserem Bauch oder als nervöses Zittern in unseren Knien. Kurz gesagt: Angst führt zu extremen physischen Sinneswahrnehmungen. Und ja, das ist normal. Mehr lesen